Entspannter Morgen, anstrengender Abend (Orange) Nachtrag Do 17.10 🧡

Leider etwas Verspätet der Bericht von Donnerstag:

Wegen der Nachtwanderung gestern, hatten die Kinder die Möglichkeit heute, falls gewünscht länger zu schlafen. Denn wir veranstalteten den Brunch, bei dem es Jedem völlig freigestellt ist, wann er kommt und geht. Jede Stunde ab halb neun, gibt es eine neue Frühstücksspezialität. Dazu zählten natürlich Rührei mit Speck, aber auch Nürnberger und Joghurt mit Toppings. Nebenan, gab es auch noch die Möglichkeit beim Basteln ein wenig kreativ zu werden, das Gelände war außerdem für Fußball oder Wikingerschach freigegeben. So ergab sich eine sehr entspannte Stimmung. Zur normalen Mittagessenzeit, wurden dann Pommes und Chicken Nuggets serviert.

Bereits gestern, hatten die Kinder die Möglichkeit sich für die Workshops am heutigen Nachmittag einzutragen. Diese waren wieder übergreifend mit Gelb und Grün, es lohnt sich also auch wieder ein Blick in die Berichte der anderen Freizeiten. Neben Workshops, die im Grunde jedes Jahr wieder auf dem Programm stehen, also die Besteigung des Leuchtturms (keine Sorge die Auflösung des Rätsels findet man unten), der Besuch des Rettungsschiffmuseums oder der Besuch der Mühle gab es dieses Jahr zum Beispiel auch den Minigolf Workshop. Aber das schöne des Workshop Nachmittags ist und bleibt, dass jeder etwas findet, das ihr oder ihm gefällt. Die Laufbegeisterten können sich beim Geländespiel austoben und die Bastler haben auch hier wieder die Chance ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Die Bäcker backten zudem für alle Freizeiten einen leckeren Nachtisch in Form von Keksen, selbstverständlich in Leuchtturm Silhouette. Wer das Meer nochmal sehen wollte, konnte sich für Ball und Strandspiele entscheiden. Es wird klar jeder kam auf seine Kosten.

Am Abend stand dann ein weiteres Highlight der Woche an, zumindest den Jubelschreien der Kinder bei dessen Ankündigung zu urteilen. Es ging ins Schwimmbad nach Nes! Badesachen und Handtuch gepackt, ging es um viertelnach acht los. Ein Bus holte die Freizeiten aus Hollum ab und brachte die vor Freude singende Kinderschar zum Ort des Geschehens. Das Gute am so späten Schwimmen ist, wir sind die einzigen Badegäste und haben somit die Rutsche und das Becken für uns. Vorsichtshalber hatte Bommel das Bad allerdings gemietet. In Gruppen zogen wir uns um, mit Allen gemeinsam, wäre die Umkleide aus allen Nähten geplatzt. Als schließlich das Wasser mit Kindern geflutet wurde, musste man freie Stellen nahezu suchen. Nach und nach verteilte es sich allerdings gut auf die Rutsche und das Becken und der Platz wurde für Schulterkämpfe, zum Tauchen und Schwimmen ausgiebig genutzt. Die Kinder sowie die Leiter hatten eine Menge Spaß und die Zeit verging wie im Flug. Als es Zeit war sich wieder umzuziehen, teilten wir uns wieder in Gruppen und es ging nach draußen. Der Bus wartete bereits auf uns, so konnten wir ihn direkt befüllen und wir rauschten durch die Nacht nach Hause. Wie man sich vorstellen kann, waren alle ein Wenig gerädert und die Gesangseinlagen blieben bei den Meisten aus, einige nutzen ihren Sitzplatz auch schon für ein kurzes Nickerchen.

Zuhause angekommen ging es dann sofort ins Bett, ich behaupte Alle konnten an diesem Abend besonders gut schlafen.

Jetzt noch die Auflösung des Rätseln bezüglich des Leuchtturms. Die Meisten lagen mit um die 60 Meter gar nicht schlecht. Tatsächlich ist er 55 Meter hoch und aus Gusseisen.

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